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Normativität

Eine Theorie ist dann normativ, wenn sie nicht nur Aussagen über das trifft, was (wie) ist, sondern was (wie) sein soll, also eine Wertung enthält. Es geht hier also um den Unterschied zwischen Deskriptivität/Faktizität auf der einen Seite und Präskriptivität auf der anderen. Der Satz “Die Erde ist eine Kugel” ist ein deskriptiver Satz. Der… weiterlesen »

Nietzsche

Friedrich Nietzsche wurde 1844 in der damaligen preußischen Provinz Sachsen als Sohn eines protestantischen Theologen geboren. Er studierte erst klassische Philologie, machte sich dann aber als philosophischer Schriftsteller selbständig. Nietzsches Philosophie ist nicht streng systematischer Art wie diejenige Kants, sondern aphoristisch, also in pointierten Gedankensplittern dargelegt. Er starb im Jahr 1900, nachdem er lange an einer physischen… weiterlesen »

Nietzsche, Platon und die Sophisten. Am Beispiel des platonischen Dialogs “Gorgias”

I. Während Nietzsche ausgiebig über sein Verhältnis zu Platon und dem platonischen Sokrates geschrieben hat, finden sich Stellungnahmen zu den antiken Sophisten, zumal in seinen veröffentlichten Werken, beinahe gar nicht. Dieses Ungleichgewicht spiegelt sich auch in der Forschung wider, sodass bisher vergleichsweise spärlich zu Nietzsche und den Sophisten publiziert worden ist. Feststeht, dass in Nietzsches… weiterlesen »

Naturalistischer Fehlschluss nach Moore

Die Suche nach einer Definition dafür was gut sein soll, hat Philosophiegeschichte lange Tradition. Die Vorstellungen reichen dabei von Tugenden, über Pflicht, eine innere Einstellung bis hin zum Glücklichsein.  Doch laut G. E. Moore begehen wir eine einen Fehlschluss, wenn wir davon ausgehen „gut“ so beschreiben zu können. Gut ist laut G E. Moore nicht… weiterlesen »

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