David Hume(2): Neurobiologischer Konstruktivismus in der Science of Man

Ziel meiner Arbeit

Für diesen wiki-Artikel habe ich mir drei neue Ziele gesetzt, 1. Ich stelle das Selbstkonzept vor, und zeige auf, wie die unterschiedlichen Denkenden Instanzen (alle) des identitären ICH miteinander interagieren, 2. Die drei denkenden Hauptdarsteller des identitären ICHs, die Einbildungskraft, sowie, das Vorstellungsvermögen und die Urteilskraft, stelle ich ausführlich vor und zeige auf, für welche Denkaufgabe diese drei in synchronisierter und präzise kalibrierter Form, miteinander, zusammenwirken collaboration müssen, 3. Ich schließe David Hume´s Erkenntnistheorie, also die deskriptive Anthropologie der science of man (ohne die normative Ethik, dieser science of man) ab, und versuche, auf die brisanteste Frage zu seiner Erkenntnistheorie die nach der Rolle der Kausalität, eigene Antworten zu geben. So gut wie ein Humeaner sie nur geben kann, ohne, sich selbst, dafür untreu werden zu müssen (AV: immer schön gemäßigt Skeptisch bleiben). Begleitend zu, diesen drei Zielen, die alle drei David Hume originär (nur seine Hauptwerke) betreffen führe ich, mit Beiträgen, von Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth (Bremen), die moderne Debatte über die Willensfreiheit. Die mindestens, sekundär, auf David Hume zurückgeführt wird und, stelle den Kompatibilismus (schwacher Determinismus) vor. Die Zitate des Philosophen, Neurobiologen und Zoologen, Gerhard Roth, sind dabei optisch abgesetzt.

1. Das identitäre ICH braucht ein eigenes Selbstkonzept (wer bin ich, und was will ich), und dazu, ein Ich-Bewusstsein (wer bin ich, und was kann ich). Die Höchste aller denkenden Instanzen ist zwar, das Ich-Bewusstsein, aber dieses denkt nur bewusst. Es verwaltet, koordiniert und kontrolliert, zwar alle geistigen Aktivitäten dieses Menschengeistes, aber die dafür notwendige, bewusste Aufmerksamkeit ist sehr schnell erschöpft. Zu dem denkenden Ich-Bewusstsein, gehören, der Verstand understanding organisch, und operational die Vernunft reasoning. Beide sind bewusste Kognitionen, und Kognitionspotentiale, die autonom Ja/Nein-Abwägungen vornehmen (Schlüsse ziehen), und die, bei kritischem Bedarf Ursache-Wirkungsprozesse hinterfragen (reflexiv Assoziieren). Das Empfindungsvermögen, hingegen, das gehört zum identitären ICH und arbeitet, bewusst, genauso wie unbewusst, oder unterbewusst, und es arbeitet auch im Schlaf. Dieses Empfindungsvermögen ist das Leistungsfähigste aller Denkorgane, und es besteht, aus der Einbildungskraft imagination, der Urteilskraft inferences/actions of the mind, dem Kurz- und Langzeitgedächtnis memory (ohne das sensorische Gedächtnis), der affektiv gelenkten Aufmerksamkeit sensation, und, aus dem operationalen Wollen motivation. Der größte Teil dieses Empfindungsvermögens, ist reines Latenzpotential (geballte Lebenserfahrung) und bleibt daher, zumeist unbewusst. Es besteht, aus der Summe, aller gewonnen Erfahrungen aus vergangenen impressions und, aus der Summe, aller, daraus gewonnen Vorstellungen perceptions, komplexe perceptions und relations of ideas. Die durch, gewohnheitsbildende Prozesse, und auch durch das bewusste Ein-üben representation zu den, festen, und sehr, beständigen Gewohnheiten geworden sind (aus persönlicher Überzeugung). Zu den beliefs oder ideas of belief. Drei konkurrierende Denkinstanzen in collaboration, und der Chef davon, ist das Unterbewusstsein? Da stellt sich die Frage nach Freiheitsgraden. Was ist das Wesen, von David Humes, Handlungsfreiheit? Gerhard Roth schreibt:

„Der gesamte Informationsfluss durch die Basalganglien im Zusammenhang mit Handlungsplanung und Handlungsteuerung wird durch ein komplexes Wechselspiel zwischen erregendem und hemmendem Input bestimmt, in das sich der neuronale Überträgerstoff Dopamin als Modulator eingeschaltet. Eine erhöhte Dopamin-ausschüttung durch Neurone der Substantia nigra (pars compacta) in das Striatum resultiert letztendlich in einer Enthemmung der der thalamischen Kerne, die zur Großhirnrinde zurückwirken, und damit zu einer Verstärkung motorischer Aktivität in der Großhirnrinde.

Aha, das Bewusstsein wird also hormongesteuert ge-high-jacked! (AV: genau genommen, Neurotransmitter, oder Katecholamine.) Ja, und das ist auch nicht verwunderlich, denn, dass Großhirn repräsentiert zwar nur ca. 2% der Körper-masse, aber, es verbraucht, ca. 20% der zur Verfügung stehenden Gesamtenergie. Und wie ist das mit Immanuel Kants, Vernunftbegriff, und mit der Direktsteuerung, des Guten Willens, aus Pflicht? Nun, mit der Vernunft ist das so eine Sache, bisweilen, wird sie durch Unterzucker, am Guten Handeln gehindert.

2a. Die Einbildungskraft imagination, und die wesentlichen Unterschiede, zu den actions of the understanding oder den acts of reasoning. Das denkende Ich-Bewusstsein, denkt nur bewusst, und tut sonst nix außer unkonzentriert zu werden. Das Empfindungsvermögen, hingegen, denkt, fühlt, bewertet und beurteilt, und es reagiert erst nach, einer als bedeutungsrelevant eingestuften Impulswahrnehmung. (AV: ein Gefühlseindruck, oder spontan auftretender Affekt.) Dann wägt es, zunächst noch unterbewusst die Bedeutsamkeit dieses Ereignisses ab, anhand der Reflexivfragen: Betrifft es mich? Ist es von Bedeutung? Ist es nützlich für mich, oder für andere? Ist es angenehm für andere, oder für mich? Und erst nach, der positiv bestätigten Bedeutsamkeit, bindet das Empfindungsvermögen imagination die volle Aufmerksamkeit sensation an das kognitive Gesamtleistungsvermögen, dieses Menschengeistes all actions of the mind, und an das neuronale Selbst. Die selbstreflexive, und autonom handelnde Einbildungskraft imagination, ist jederzeit, verantwortlich (auch Unterbewusst, oder im Schlaf) für die Aufmerksamkeitssteuerung. Sie taktet, durch Sukzession, die Zeit und weist bei Bedarf der Aufmerksamkeit sensation (z. B. bei einer Gefahr im Schlaf => sofort aufwachen!), bedarfs- und bedeutungsgerecht, vorbeurteilt, die verhältnisgemäßen Zeitintervalle der Beschäftigung zu. (AV: Aufmerksamkeitskontingente.) Die Kernkompetenz dieser Einbildungskraft besteht nach David Hume, darin: „Ebenso einleuchtend erscheint unser zweites Prinzip, d.h. das Prinzip von der Freiheit der Einbildungskraft, ihre Vorstellungen umzustellen und zu ändern (THN I, 1.1.3, S. 20 u.)“ Die Einbildungskraft, ist also, Entscheidungsfrei darin sowohl die zurückerinnerten Vorstellungen des Menschengeistes (einfache schwache Perzeptionen), als auch, die Assoziationsketten von erinnerten Vorstellungen (viele komplexe, aber zumeist schwache Perzeptionen) dieses Menschengeistes, umzustellen oder, und nach Belieben zu verändern. Da das beschriebene, Empfindungsvermögen selbst, Handlungsfrei gegenüber allen Vorstellungen ist drängt sich, die Frage, auf: Welche Determinismen, denn den eigentlichen Willen steuern? Gerhard Roth, schildert dazu:

„Die Amygdala ist das Hauptzentrum für das Entstehen und die Kontrolle von Gefühlen und für emotionale Konditionierung. Sie registriert, in welcher Weise bestimmte Handlungen und Ereignisse positive oder negative Konsequenzen für den Organismus nach sich ziehen, und speichert dies ab. Beim Wiedererleben der Ereignisse (DH: an increasing vivacity of perceptions) werden diese Bewertungen aufgerufen, und wir erleben dies über Bahnen, die die Amygdala zur Großhirnrinde schickt, als positive oder negative Gefühle, d.h. als Antrieb oder Vermeidung. Der Hippocampus ist der Organisator des episodisch-autobiographischen Gedächtnisses und registriert den jeweiligen Kontext der Ereignisse. Amygdala und Hippocampus arbeiten arbeitsteilig, in dem die Amygdala die eigentliche emotionale Bewertungsfunktion ausführt und der Hippocampus Details des Geschehens und deren räumlichen und zeitlichen Kontext hinzugibt.“

Das klingt nach ziemlich viel Denkarbeit? Ja, das Zwischenhirn, und der Hirnstamm sind alle beide Gehirne (AV: das Limbische System). Und, Gehirne, die tun generell nichts anderes als denken. Dass dies zu 85% unbewusst oder unterbewusst, geschieht, scheint Rationalisten oder Transzendalisten zu irritieren. Stimmt, deshalb bekommt, das Großhirn (AV: der Iso-Cortex) über die Gefühlsbahn die Feedback-Meldung, dass es, selbst, bestimmen würde was genau gemacht wird. Nun ja, Großhirnverarsche, ist wirklich eine der Lieblingsbeschäftigungen des Limbischen Systems. Aber, positiv gewendet, nennt man diese Großhirnverarsche durch das LS `Psychoökonomie´, und, sie bewahrt das Großhirn davor durchzudrehen, etwa aufgrund, von Information Overkill.

2b. Das Vorstellungsvermögen inferences of the mind, und die Urteilskraft acts of the understanding hingegen, die produzieren, schöpferisch neue Vorstellungen (Pläne machen, Theorien bilden) aus Vernunftschlüssen inferences of the mind, aus Zuneigung attraction, oder Abneigung aversion, aus Nützlichkeit utility, oder Wohlwollen benevolence, aus Billigung approval, oder Missbilligung disapproval. David Hume schreibt dazu: „Es ist ein anerkannter Grundsatz der Metaphysik, dass alles, was der Geist sich deutlich vorstellt, zugleich Vorstellungen seines möglichen Bestehens einschließt, oder mit anderen Worten, dass nichts, was wir in unserer Einbildungskraft vergegenwärtigen können, absolut (= a priori) unmöglich ist (THN I, 1.2.3, S. 46-47).“ Der Menschengeist prüft also die Realität. Sind diese Vorstellungen wirklich echt? Oder sind sie verlässlich? Oder sind sie bloße Fantasie? Und alles was der Menschengeist sich als real existent (Bestehend) vorstellen kann, das, hält er, dann auch für tatsächlich möglich. (AV: also für möglich Bestehend, oder möglich, werden Könnend.) Und zwar, aufgrund von Kontiguität kontiguity. (AV: nicht unbedingt, für wahrscheinlich, oder gar für gewiss aber immer für tatsächlich möglich.) Das reibungslose Zusammenspiel collaboration, der aufmerksamkeitssteuernden Einbildungskraft imagination, mit dem Vorstellungsvermögen inferences of the mind und, mit der Urteilskraft acts of the understanding des denkenden Ich-Bewusstseins (wacher, und bewusster, oder aufmerksamer Menschengeist), wird durch die bereits angesammelte Lebenserfahrung und, durch die Gewohnheit, sowie, durch den festen Glauben synchronisiert und kalibriert (muss erst mühsam erlernt werden). Die Einbildungskraft imagination, lenkt dabei impulsgesteuert affizierend die Aufmerksamkeit sensation und diese, beschäftigt sich, mit dem was gerade für (das Ganze) ICH wichtig ist. Der verantwortlich zeichnende, Aufgabenbereich, dieser Kooperation collaboration aus verschiedenen denkenden Instanzen, ist die enge Verknüpfung association, von impressions, mit perceptions, und mit komplexe perceptions. Wer entscheidet was? Wie regiert, uns, das Unterbewusstsein nun genau? Gerhard Roth, erläutert dazu:

„Diese Verkettung von Amygdala, Hippocampus (sowie anderer hier nicht genannter limbischer Zentren), ventraler und dorsaler Schleife hat zur Folge, dass beim Entstehen von Wünschen und Absichten das unbewusst arbeitende emotionale Erfahrungsgedächtnis das erste und letzte Wort hat. Das erste beim entstehen unserer Wünsche und Absichten, das letzte bei der Entscheidung, ob das, was gewünscht wurde, jetzt und hier und so und nicht anders getan werden soll. Diese Letztentscheidung fällt 1-2 Sekunden, bevor wir diese Entscheidung bewusst wahrnehmen und den Willen haben, die Handlung auszuführen.“

Das nannte man, mal das Libet-Experiment, aber, das wurde, seither n-Viele Male bestätigt. Jedoch, die Feststellungen, von Antonio Damasio sind auch unter den Neurobiologen, sehr umstritten.

2c. Die engen Verknüpfungen associations, dienen als Ursachen causes für vielerlei Wirkungen, und treiben so, den operationalen Willen motivation. David Hume schreibt: „Die Wahrscheinlichkeit der Ursachen nun ist mannigfacher Art. Alle Arten stammen aus derselben Quelle, nämlich der Assoziation von Vorstellungen mit einem gegenwärtigen Eindruck. Da die Gewohnheit, welche diese Assoziationen hervorbringt, aus der häufigen Verbindung von Gegenständen sich ergibt, so kann sie nur nach und nach ihre höchste Höhe erreichen; jeder neue Fall, der sich unserer Beobachtung darbietet, muss ihre Energie steigern (THN I, 1.3.12, S. 166).“ Das bedeutet, dass, durch die Erfahrungen, die Ein-übungen, die Gewohnheiten und durch den Glauben, sich (nicht religiös => faith; sondern, wissenschaftlich => belief), bei David Hume, eine hochkomplexe Erkenntnisstruktur manifestiert (a progress of sentiments, A. Baier, 1991). Ganz neue Einzelerfahrungen, oder einfache, genauso wie hochkomplexe Erkenntnisbeziehungen, gewinnt David Hume, durch das Betrachten, das Vergleichen, das Assoziieren und durch das Beurteilen. Die neu gesammelten Eindrücke, und Beobachtungen, vergleicht er entweder untereinander simple impressions, mit anderen simple impressions, oder mit perceptions, sowie mit komplexe perceptions 2ter, 3ter, 4ter, oder 5ter Ordnung. Die einzige Bedingung, dafür, ist die hinreichende Versorgung mit Aufmerksamkeit sensation und, das Erkennen der scaffolds/patterns of association. Von diesen, Assoziationsgesetzen, gibt es wie im ersten Beitrag erläutert wurde, insgesamt drei. 1. Das Betrachten, und Vergleichen conception von kontiguity. 2. Das Beurteilen judgement von identity. 3. Das logische Schließen reasoning, auf causation. Wenn diese, bewussten Denkinstanzen, so viele Dinge völlig autonom assoziieren. Wieso, soll unser, Handlungswille dann noch deterministisch vorbestimmt sein können? Gerhard Roth, beurteilt das so:

„Fehlt die Aktivierung aus den Basalganglien, wie dies bei Parkinson-Patienten der Fall ist, so wird kein genügend starkes Bereitschaftspotential aufgebaut, und die corticalen Motorzentren werden nicht hinreichend aktiviert, um die Handlung auszulösen. Hingegen können bei stark automatisierten Handlungen die Basalganglien allein die entsprechenden Bewegungen auslösen; wir erleben sie dann mit begleitendem Bewusstsein oder führen sie ganz unbemerkt aus.

Nach heutiger Kenntnis sind sowohl die bewussten, über den präfrontalen und den parietalen sowie den motorischen Cortex ablaufenden Prozesse als auch die in den Basalganglien und im limbischen System stattfindenden unbewussten Prozesse deterministische Vorgänge.“

Ob überhaupt und, wenn ja, welche Folgen der Kompatibilismus genau hat das diskutiere ich, in wiki-Artikel (6).

3. Die Konklusion des Selbstkonzepts. Zum einen, gehört dazu das identitäre ICH bewusst, unbewusst, unterbewusst, schlafend, oder träumend und zum anderen, gehört dazu das denkende Ich-Bewusstsein, und das kann nur bewusst, oder gar nicht. In dieser Konklusion möchte ich versuchen, interpretativ, die folgenden Fragen zur Erkenntnistheorie, zu beantworten. Was ist bei David Hume das Problem Kausalität? Was ist bei David Hume das Problem der Induktion? Sind diese Probleme überhaupt zu lösen? Oder muss, der Empirist andere Wege und Mittel finden sich zu vergewissern, welche Wahrheiten, man glauben kann?

Reflexion des Erkenntnisprozesses: Durch das Vertrauen auf die Gewohnheit belief, und den Gebrauch, von bedingter Wahrscheinlichkeit probability, löst er hier empirisch gleich zwei Herausforderungen, die explizit auf ihn zurückgeführt werden. Die erste Herausforderung ist allgemein bekannt, als das Ursache-Wirkungsproblem denn, wir sehen die Kraft die in einer Billardkugel wirkt nicht und müssen daher, die Ursächlichkeit glauben. Nach David Hume ist ein sehr häufiges Vorkommen, also die n-Vielzahl von validen, und reliablen, Wiederholungen ohne signifikante Fehlerquote, zwar tatsächlich kein sicheres Wissen (also nicht absolut, und nicht objektiv). Aber es, ist dennoch, ein sehr Guter Grund unserer vergleichenden Intuition zu glauben oder ihr, das Vertrauen, zu schenken. Die zweite Herausforderung, im selben Kontext ist bekannt als das Induktionsproblem, das besagt, dass wir keine Schlüsse über die bisherigen Beobachtungen hinaus, auf neue Beobachtungen, ziehen können. Bisher immer nur weiße Schwäne gesehen zu haben und, nur weiße Schwäne zu kennen, das bedeutet nicht, dass überhaupt gar keine schwarzen Schwäne möglich wären. Aber trotz skeptischer Grundhaltung, vertraut David Hume, auch hierbei auf das denkende Ich-Bewusstsein, auf die Gewohnheit und auf die Wahrscheinlichkeit. An gewonnene, Erkenntnisse, und andere Denkobjekte glauben zu müssen weil man sie, einfach nicht, besser weiß, ist gemeinhin nur für Philosophen unbefriedigend. Normale Menschen, hingegen, vertrauen ganz fest, auf ihre gewonnen Erkenntnisse und die neu gesammelten Erfahrungen. => David Hume, spricht, uns Glaubenden Mut zu und weist uns daraufhin dass auch ein Philosoph, der, den ganzen Tag, in seiner Studierstube nur darüber nachdächte ob es denn überhaupt, eine äußere und, real existierende Welt gäbe? Das dieser, Philosoph, dann wenn er seine Studierstube wieder verlässt und seine, Versorgungsbedürfnisse, befriedigen möchte? Auch ganz, fest darauf vertraut, dass es den Bäcker, den Metzger, den Schneider und viele andere mehr, auch tatsächlich gibt. Das Glauben, zu können, und das Gewohnt zu sein sind nach Hume, die beiden, großen, Führerinnen unseres Lebens. Übrigens, für unser Vertrauen, ist das von David Hume erkannte und beschriebene Induktionsproblem, eh nicht objektiv, sondern, einfach nur eine fantasiebegabte Vorstellung der Philosophenkönige.

Abschlussfragen/und Reflexionswissen (aus diesem Artikel)

1. Inwiefern sieht, David Humes, Science of Man die Erkenntnistheorie nicht abstrakt und unabhängig, sondern, konkret und abhängig, von dieser Wissenschaft vom Menschen an?

2. Auf welche Probleme stößt das Vorstellungsvermögen, wenn es, die Repräsentationen der Einbildungskraft, auf deren Wahrheitsgehalt hin überprüfen soll?

3. Was sind scaffolds/oder patterns of association und, in welchem, Verhältnis, stehen sie zu den `bewussten´ Verstandestätigkeiten?

4. Welchen, anderen, Begriff gibt es sonst noch für den Kompatibilismus?

5. Warum kann man, nicht durch Induktion (AV: zumindest nach Hume), auf den tatsächlichen Wahrheitsgehalt einer Aussage schließen?

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