David Hume: Stoische (EPIKTET) und peripatetische (ARISTOTELES) Teleologie

Einordnung meiner bisherigen Arbeit

In diesem wiki-Artikel David Hume geht es, das dritte, und letzte Mal, um die Normativitaet die bekannter Maßen, das Motto für, unser Seminar darstellt. Die bisher vorgestellten Erkenntnisbereiche, befassten sich, mit: 1. Der Erkenntnistheorie Hume´s Fork, 2. Der Deskriptiven Anthropologie Science of Man, 3. Der Konstituierten Normativitaet Metaethischer Kontraktualismus, 4. Der Vergleichenden Gegenüberstellung des Richtigen (Kant) Deontologie, mit dem Guten (Hume) Teleologie. Und in, diesem 5. wiki-Artikel David Hume befasse ich mich, ausschließlich, nur, mit dem Wesen der inneren Normenordnung. Die nach, David Hume, der zweite Ursprung aller Werte und Normen ist. Der erste Ursprung aller Werte und Normen war, das Wesen der äußeren Normenordnung gewesen, und es umfasste, den Gesellschaftsvertrag selbst, den dadurch erschaffenen Magistrat, das erlassene geschöpfte Gesetz, und die unabhängige konstituierte Gerichtsbarkeit. Im nun folgenden Beitrag, muss ich vom Rechtspositivismus Abstand nehmen, um das Ordnungssystem der Tugendethik-Theorie, von David Hume, in seinem Naturzustand betrachten zu können. Fachsprachlich, geht es um eine kontrafaktische, und somit, hypothetische Annahme der Naturzustandshypothese.

Ziel meiner Arbeit

Meine drei Ziele lauten, 1. Einen engen Bezug zum Treatise-III herstellen (inhaltlich, gibt es zur Enquiry-II keine Unterschiede, aber die Struktur, lässt sich kürzer und viel prägnanter darstellen), 2. Den erwähnten kürzesten Weg zur Moral David Humes wählen (EPM, Abschnitt 9 & die Anhänge 1/2), und 3. Die vier Tugend-Dimensionen, zu benennen, sie zu erläutern und dabei aufzuzeigen, dass unser Unterbewusstsein langjährig auf dieses Werturteil konditioniert ist. Und dass, daher, dieses besondere Werturteil über Tugenden oder Laster zum einen, autonom, gefällt wird (vom Unterbewusstsein allein). Und, zum anderen, das diese Wertung dabei auch noch, approximativ, ermittelt wird. Des Weiteren, möchte ich, skizzieren dass man nur mit Hilfe des Bayesschen Theorems, nachstellen könnte, wie dieses Urteil sich konkret zusammensetzt. Das hier Dargestellte, ist also mathematisch genauso, wie wissenschaftlich nicht zu Kognifizieren (im Ganzen betrachtet, denn Theorie-Modelle, sind immer nur ein Ausschnitt). Der objektive Wahrheitsgehalt, dieser Beschreibung, der erzieherischen und daher tugendausbildenden Mechanismen kann nur und, muss daher, einfach (zwangsläufig) nur so geglaubt werden. (AV: siehe dazu, Gerhard Roth, im wiki-Artikel David Hume Nr. 2). Die (Gast-)Zitate, kommen, von Bernd Gräfrath (Nr.1.) und von EPIKTET (Nr. 2 & Nr. 3), und erscheinen, wieder optisch abgesetzt.

1. Der enge Bezug zum Treatise-III

Das konzeptuelle Bewertungsschema, für die Tugenden und die Laster bemisst sich systemisch nach den Motiven des Handelns, es fragt also, nach dem Guten oder schlechten Willen des Handelnden. „Kurz, es kann der Satz als zweifellos gelten, dass keine Handlung tugendhaft oder sittlich gut sein kann, wenn sie nicht in der menschlichen Natur ein Motiv findet, das sie hervorruft und das von dem Pflichtgefühl unterschieden ist (THN III, S. 557).“ Nach, David Hume, sind diese gültigen Motive aus der menschlichen Natur, zum einen, das Gemeinwohl als Gesellschaftswesen, zum anderen die Nützlichkeit als Individuum und, das Wohlwollen bei Intersubjektion. Alle drei, sind vom reinen Pflichtgefühl unterschieden, von der vertraglich konstituierten Gesetzlichkeit. Denn, bei gesetzmäßig, oder ungesetzlich, wird mit Ja oder Nein entschieden und es entstehen so, Tatsachenurteile matters of fact. Aber bei, den Tugenden, werden die Verdienste relational ermittelt und dann wechselseitig, streng, proportional bilanziert. (AV: durch den unparteiischen Beobachter.) Sie sind, also, weder relativistisch noch sind sie arbiträr, sondern, sie werden, verhältnisgemäß zur geltenden Tugendnorm vollzogen. Sie gehen, hervor, aus den beiden Begriffen tugendhaft und sittlich gut, die sich, in der menschlichen Natur widerfinden müssen. (AV: mit ihrer Bedeutsamkeit.) Und nicht, etwa, im Pflichtgefühl denn das wäre bei David Hume, die Gesetzestreue. Von dieser, menschlichen Natur, lassen sich die Notwendigkeiten der Tugend-Ethik-Vorstellung direkt ableiten. Allerdings, wird dabei, die Verknüpfung association der stoischen Teleologie (Prohairesie) mit der, peripatetischen Teleologie, in der Rezeption, viel zu selten richtig erkannt. Selbst, Prof. Dr. Bernd Gräfrath, zeigt hier deutliche Schwächen (AV: anders als zuvor, beim Metaethischen Kontraktualismus im wiki-Artikel, David Hume Nr. 3) wenn, er schreibt:

„Bevor wir zur Darstellung der aristotelischen Elemente in David Humes Ethik übergehen, sei auf die selbstauferlegte Beschränkung von A. Baiers Interpretationen hingewiesen: Der Schwerpunkt ihrer Kritik liegt bei der von Gauthier betonten Theorie der auf Konventionen bezogenen artificial virtues. Sie erhebt hier also zunächst ebenso wenig wie Gauthier den Anspruch, mit ihrem Ansatz Humes gesamte Ethik erfassen zu können. (Und dass Humes Erkenntnistheorie jedenfalls nicht-aristotelisch ist, muss wohl kaum besonders erwähnt werden.) Als Beispiel der Unterschiede in der Ethik zwischen dem Aristotelismus und Hume sei hier vor allem auf Humes Kritik der Identifizierung des Natürlichen mit dem Tugendhaften hingewiesen. Wenn auch die natürlichen menschlichen Empfindungen eine wichtige Rolle in Humes Ethik spielen, so lehnt er doch Systeme strikt ab, die eine direkte Ableitung dieser beiden Konzepte voneinander für möglich halten.

Was heißt das nun genau? Zuerst das Negative. Sowohl, David Gauthier mit Kontraktualismus, als auch, Annette C. Baier mit Aristotelismus, haben beide, eine viel zu einseitige Auslegung von David Hume vorgelegt. David Gauthier achtet, sehr genau, auf den Kontraktualismus und vernachlässigt die Tugendethik. Annette C. Baier hingegen, die achtet sehr genau auf die natürliche Tugendethik (was bereits gegenüber David Hume, eine Reduktion ist, da dieser auch zwei künstliche Tugenden kennt) und, sie vernachlässigt, dafür den Kontraktualismus. Mit solch, einseitigen, Auslegungen kann man David Hume nicht näherkommen können. Sie erzeugen nur, unbegründete Vorurteile, bspw. als Utilitarist, Hedonist, Emotivist, Präskriptivist oder gar, als Deontologe. Diese fünf, Auslegungsrichtungen sind grotesk falsch. Aber David Gauthier und, Annette C. Baier sind auch nur, relational gesehen besser. (AV: denn beide, haben, jeweils ein Merkmal von zwei Bedeutsamen richtig erkannt.) Und sie, sind damit, sehr weit entfernt von objektiv RICHTIG. Jetzt, zum Positiven. Richtig erkannt, wurde (von Bernd Gräfrath), dass alle beide Versionen sehr einseitig verzerrte Auslegungen sind, dass aristotelische Einflüsse, auf David Humes Tugendethik einwirken, und dass, David Hume, nicht die Erkenntnistheorie mit Aristoteles teilt. Zur harschen Kritik, von David Hume, an der aristotelischen Identifikation des Natürlichen mit dem Tugendhaften, muss man, wissen, dass die POLIS in Athen sehr überschaubar gewesen war. Und dass, daher, für Aristoteles die Freundschaftsethik völlig ausreichte. Aber weder, das Römische (Groß-)Reich (z.Zt. von Epiktet, ca. 50 bis 138 n. Chr) noch, das prämoderne Großbritannien aus den, vereinigten Königreichen, von England, Schottland und Irland, hätten, leichtfertig, auf eine konstituiert verfasste Staatsordnung verzichten können. Deshalb, beharrt, David Hume auf seine zwei künstlichen Tugenden genauso wie auf, die zwei, natürlichen Tugenden. Und deshalb, kritisiert er auch, Aristoteles scharf und lehnt es strikt ab das Tugendhafte, direkt, und nur allein, vom Natürlichen abzuleiten.

2. Enquiry of the Principles of Morals (EPM)

Der kurze, und schnelle Weg, um David Humes Moral-Theorie inhaltlich aufzunehmen, ist, die Enquiry II. Deren Verstehen, hingegen, das dauert Jahre! Da es, fundamental, ein erzieherisches Tugendethik-Konzept ist. Die vier, möglichen, Entscheidungsdimensionen lauten dabei. 1. Eigenschaften, die anderen nützlich sind. 2. Eigenschaften, die der Person selbst nützlich sind. 3. Eigenschaften, die anderen unmittelbar angenehm sind. Und 4. Eigenschaften, die der Person selbst unmittelbar angenehm sind. (AV: EPM, Abschnitt 9, S. 108, Fußnote). In die, konkrete Bewertung, fließen die Erziehung, die Funktion (z.B. Amtsträger) und, die gesellschaftliche Position, also der eigene Stand mit ein. Aber, eine vollständige, detailgenaue und verständliche Darstellung, aller Tugenden (ein Tugendkatalog), und aller Laster, könnte nur im Rahmen einer größeren Arbeit erfolgen. Daher beschränke ich, mich hier, nur auf eine skizzenhafte Grobzeichnung des hierarchischen Tugendkonzepts, dessen Verdienste, und Verschuldungen, wechselseitig bilanziert werden. Die vier, Bewertungsklassen, lauten: die Nützlichkeit beidseitig (1x für mich & 1x für die anderen), und das Wohlwollen beidseitig (1x für die anderen & 1x für mich). Daraus entsteht, bilanziert oder, saldiert ein 2x2x2-Design (Matrize) der individuellen Verdienste und, Verfehlungen, und zwar, durch die bilanziert verrechnende Intersubjektion des unparteiischen Beobachters. Das Modell, von David Hume, erinnert sehr stark an die bilanzierte doppelte Buchführung, der Handelskaufleute. (AV: verrechnet, wird dabei, der Tugendaufwand zum Tugendertrag.). Bei diesem, Modell, ergibt sich daraus eine zweiseitig approximierte Verdienst-zu-Schuld-Relation. (AV: und, ein intersubjektivierter Konten-Saldo.) Jede einzelne, Tugend, zählt dabei nur in der Nähe des Optimums, und nicht, etwa, in der Nähe des Maximums. Bspw. ist die Wohltätigkeit (dort wo sie in Maßen praktiziert wird), sozial nützlich (sie hilft den Bedürftigen) und, ist somit, glasklar eine Kardinaltugend im Interesse des Gemeinwohls public-good. Aber, die Wohltätigkeit, kann auch ein schlimmes Laster sein, z.B. bei ruinöser wirtschaftlicher Verschwendungssucht. Als überzeugter Tugendethiker, würde er, seine eigene wirtschaftliche Unabhängigkeit nicht, und schon gar nicht, seine Freiheits-, Persönlichkeits- und Menschenrechte, durch die Obrigkeit beugen lassen. Vielleicht, erklärt uns das, warum Immanuel Kant zwar so viel über Sittlichkeit, geschrieben hat. Aber, dennoch, selbst so wenig sittlich gehandelt hat. Denn, noch im Jahr 1793 (Über den Gemeinspruch), also mehr als 100 Jahre nach der englischen Revolution und schon mehr, als 10 Jahre nach, der Amerikanischen Unabhängigkeit. Leckt er, immer noch lieber dem Preußischen König die Stiefel, als dass er, dazu bereit wäre Universelle Menschenrechte fürs Volk, und die bürgerliche Freiheit, für Jedermann einzufordern. Humes Alter-Ego, sein hochverehrtes Vorbild, EPIKTET der würde Immanuel Kant verächtlich einen Philologen nennen. Also einen, der lieber REDET, als HANDELT und der, vor Scham erröten sollte wenn man ihn versehentlich als, einen Philosophen anspräche. EPIKTET schreibt, dazu:

„Wenn ich aber einen gefunden habe, der sie mir erklärt, dann bleibt noch die Aufgabe, die Vorschriften auch anzuwenden. Allein darauf darf man stolz sein. Wenn ich aber nur das Auslegen selbst bewundere, was bin ich da zuletzt anders als ein Philologe, aber kein Philosoph, nur das ich statt Homer den Chrisipp erkläre? Ich erröte daher noch mehr, sobald jemand zu mir sagt: `Lies mir aus dem Chrisipp vor´, wenn ich nicht im Stande bin, die Taten aufzuweisen, die Worten entsprechen und mit ihnen übereinstimmen.“

Die Tugend, kommt also, von dem Tun-an-sich und nicht etwa, nur vom, Darüber reden. Aber, nachdem sich, unsere deutschen Philosophenkönige alle nicht mit Ruhm bekleckert haben. Von Immanuel Kant, angefangen, über G.F.W. Hegel bis hin, zu Martin Heidegger. Möchte ich, auf dem was Epiktet da gerade, gesagt hat, nicht weiter herumreiten. Festzuhalten bleibt: Dass allein, nur, die Suche nach dem GUTEN der Kerngedanke, von jeder, Tugendethik ist. Und das, sollte, jetzt bereits Jedem sonnenklar geworden sein.

3. Die vier Tugend-Dimensionen, und der Bayesianismus

Wenn man diese, wechselseitige Verdienst-zu-Schuld-Relation kognifizieren, und im wissenschaftlichen oder mathematischen Kontext nachstellen wollte. Dann bräuchte, man, zum einen eine konkrete Handlung (die bewertet werden soll) und, zum anderen, das Selbstkonzept der handelnden Person (welche Überzeugungen Ideas of Belief hat sie) sowie, auch, das Selbstkonzept Self der beurteilenden Person (welche Erziehung, sie vormals genossen hat, und welche Gewohnheiten sie heute zeigt), und, dazu noch, den sozialen Anspruch in dieser Gesellschaft. Sowie, für die eigentliche Bewertung, die vier Tugend-Eigenschafts-Dimensionen (Tugend-Klassen) die jetzt, bilanziert beurteilt werden sollen:

3.1. Eigenschaften, die anderen nützlich sind

3.2. Eigenschaften, die der Person selbst nützlich sind

3.3. Eigenschaften, die anderen unmittelbar angenehm sind

3.4. Eigenschaften, die der Person selbst unmittelbar angenehm sind

Das bereits, Aufgezählte, wird danach eng verbunden association mit der sozialen Frage, dem sog. public good. Mit der, davon, abgeleiteten Anschlussfrage ob denn dieses Gemeinwohl public good auch, bisweilen, weit über dem Individualwohl, angesiedelt sein könnte? (AV: etwa, durch, die konkrete Inkaufnahme von Todesgefahr für Einzelne, im Rahmen, der Landesverteidigung?) Eine Gesellschaft, die durch, die strenge Struktur einer konstituierten Tugendethik geprägt ist, die braucht. 1. Eine hochentwickelte politische Kultur (jedes einzelne Gesellschaftsmitglied, als ein zoon politicon). 2. Die Uneingeschränkte, Redefreiheit für Jedermann. (AV: initiativ, begründet, an Speakers Corner im Hyde-Park, von London, GB). 3. Dazu, Politische Debatten, die auch lebhaft in der Öffentlichkeit geführt werden. 4. Die Verantwortlichkeit, der Repräsentanten und Volksvertreter und, dazu noch, 5. Engagierte Normen – und Wertedebatten die, von allen, in der Gesellschaft, und auch von allen Gesellschaftsschichten miteinander geführt werden. Eine politisch-philosophische, mathematische Wissenschaft, die diese Prozesse nachbilden und dabei gleichzeitig, besser, verstehen können will? (AV: Nationalökonomisch.) Die braucht, dafür, die sog. multi-komplexe Spieltheorie. Aber, allein nur, für die Individualpersonenbetrachtung (also nur, für das konkret. Zwischenmenschliche) also, für die wechselseitig, bilanzierte Intersubjektion, der wer-schuldet-wem-was-Frage, reichen bereits, der erste und zweite Lehrsatz von Thomas Bayes aus. (AV: das Bayes-Theorem).

p (Eintritt, Nutzen) = minus p (Nicht Eintritt, Schaden) =

Aber verhält sich zu , wie P, zu N – P

Wie bereits, erwähnt, unser Unterbewusstsein, berechnet so etwas nicht. Sondern, es empfindet es direkt entweder als Billigung (Stolz), oder als Missbilligung (Bedrückung), gegenüber sich selbst. Oder es empfindet, indirekt die eigene Billigung (Sympathie), oder die eigene Missbilligung (Resentment) gegenüber, den anderen Sozialinterakteuren. Merken, sollte man sich, zum Dargestellten. 1. Das 2x2x2-Design, beinhaltet, in jeder Dimension zwei verschiedene Ausprägungsgrade, positiv, und negativ. 2. Es kennt, zwei Kategorien von Tugenden, zum einen die Künstlichen und, zum anderen, die Natürlichen. 3. Beide, Kategorien verfügen, über zwei bewertete Einzeltugenden. 4. Bei den künstlichen Tugenden, heißen, die beiden, 4.1. der Rechtssinn (das Strafrecht, und Verhindern von Straftaten) und 4.2. die Gerechtigkeit (das Privatrecht, und die Eigentumssicherung). 5. Bei den natürlichen Tugenden, heißen, die beiden, 5.1. das Mitfühlen (die persönliche Anteilnahme) und 5.2. das Wohlwollen (die soziale Wohltätigkeit). 6. Diese Bilanzierung, erfolgt wechselseitig intersubjektiv. 7. Daraus, ergeben sich, zwei verschiedene Blickwinkel deren Salden, oder Wertauffassungen, gemittelt werden. (AV: objektiviert, durch die zurückgespiegelte Intersubjektion.) 8. Die neutrale, Schiedsstelle, für die etwaig angezweifelten Ergebnisse, ist der Unparteiischen Beobachter. Der bei, David Hume, noch nicht hypothetisch-intersubjektiv ist, wie etwa, später bei Adam Smith. So damit, wäre alles, wichtige zur Tugendethik gesagt d.h. sie (die Tugend) muss jetzt, nur noch, getan werden. Das Motivations- und Startsignal, für das Tugend-Tun-an-sich kommt dabei, wieder von Epiktet, und es beschließt, gleichzeitig, meine Ausführungen zur naturzuständigen Tugendethik von David Hume. EPIKTET, schreibt zum Tugend-Tun-an-sich:

Wie lange willst du es noch aufschieben, dich der Erfüllung höchster sittlicher Ansprüche für wert zu erachten und in keinem Fall gegen die Vernunft zu verstoßen, die die grundlegende Unterscheidung der Dinge erlaubt? (…) Trau es dir doch endlich zu, wie ein erwachsener Mensch zu leben, der moralische Fort schritte macht; und alles, was dir als das Beste erscheint, sei dir ein unverbrüchliches Gesetz. Und wenn dir etwas Aufreibendes oder Vergnügliches. Ruhmvolles oder Ruhmloses begegnet, so denk daran: jetzt gilt es zu kämpfen, nun sind die Olympischen Spiele da und mit dem Aufschieben ist es nun aus, und an einem einzigen Tag, durch eine einzige Handlung wird der erzielte Fort schritt zerstört oder bewahrt.

So wurde Sokrates, wie er war, weil er bei allem, was ihm begegnete, auf nichts anderes achtete als auf die Vernunft. Du aber, auch wenn du noch kein Sokrates bist, solltest so leben, als ob du einer sein wolltest.“

Das Ergebnis, in Stichpunkten

1. David Humes, Summum-Bonum ist, das public good.

2. David Humes, Causa-Finalis ist, der Causa-Efficiens nicht vorgeordnet sondern viel mehr, bedingen sich, beide gegenseitig, denn der Endzweck kann nur und, muss daher, über die Wirkursache erreicht werden.

3. Angestrebt wird, bei David Hume nicht, das zu viel, oder das zu wenig, sondern, die richtige Mitte zwischen den Extremen. Denn, dort liegt, das Gute (rechtskonform), das Gerechte (leistungsgerecht), das Mitfühlen (empathisch zu sein) und, das Wohlwollen (sympathisch zu bleiben).

Abschlussfragen/und Reflexionswissen (aus diesem Artikel)

1. England, Schottland und Irland, hatten zur Lebenszeit von David Hume bereits in der 2ten Generation, einen Gesellschaftsvertrag. Warum also, muss kontrafaktisch, der Naturzustand angenommen werden um den Blick auf die reine Tugendethik, verzerrungsfrei, abbilden zu können?

2. Wie unterscheiden sich, der Rechtssinn, und der Gerechtigkeitssinn?

3. Wie unterscheidet sich, das Wohlwollen, vom alleinigen Mitfühlen?

4. Warum werden auch im Rahmen der Naturzustandshypothese, die gesellschaftlichen Güter, EQUALITY OF RIGHTS, und FREEDOM OF SPEECH, stillschweigend vorausgesetzt?

5. Was würde bei einem tatsächlichen Wechsel, und Übergang, zum Naturzustand, aus dem Gewaltmonopol des Staates werden?

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